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Spricht man über Größe, ist vor allem die Côte d'Or gemeint. Chardonnay
für weißen Burgunder, Pinot Noir für roten - zwei Rebsorten der
Spitzenklasse setzt man heute in der ganzen Welt zur Erzeugung guter
Weine ein. Doch nirgends ist man so erfolgreich, wie einige Erzeuger
des berühmten französischen Anbaugebietes an der Saône.
Auch Chablis und Beaujolais sind
nicht wegzudenkende Begriffe in der Weinwelt. Und die Bezeichnung
Mercurey verrät vielen pfiffigen Kernern: Hier gibt es guten Burgunder
zu vernünftigen Preisen.
Viel unterschiedliches Terroir
Neben der unerreichten Finesse der
großen Burgunderweine liegt in der großen Vielfalt die Faszination
dieser Weinbauregion. Ein abwechslungsreiches Terroir und Rebsorten,
die auf natürliche Bedingungen sensibel reagieren, sind für die
große Zahl unterschiedlicher Appelationen verantwortlich.
Mit nur 5% der französischen AOC-Rebfläche,
beansprucht das Burgund mit 99 einzelnen AOC-Herkunftsgebieten rund
ein Viertel aller französischen AOC-Gebiete. Dabei gibt es große
Unterschiede in der Produktionsmenge einzelner Regionen: Ein Gebiet
wie das AOC Mâcon-Villages produziert riesige Mengen pro Jahr, während
man im kleinsten Gebiet, La Romanée, nur einige Dutzend Kisten Wein
zu verkaufen hat.
Fünf Bereiche
Das Bugund umfasst fünf Bereiche,
auf die wir im einzelnen eingehen werden:
1. Die
Côte d'Or, die sich in Côte de Nuits und Côte de Beaune
gliedert,
2. die Côte
Chalonaise, südlich der Côte d'Or,
3. das Mâcon
um die gleichnamige Stadt,
4. das Beaujolais
im Süden des Bugund und
5. das Anbaugebiet Chablis,
der nördlichste Vorposten des Burgund.
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