Special Sherry


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Sherry: Die Geschichte
 
 


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Um 1000 v.u.Z.
Die Phönizier kommen in das heutige Andalusien und bringen die Rebstöcke in das Anbaugebiet des Sherry. Später errichten die Griechen hier ihre Handelshäuser.

756 u.Z.
Spanien wird moslemisch und erlebt eine Blütezeit in Handel, Handwerk und in der Kunst. Während der arabischen Herrschaft geht der Konsum von Wein aus Jerez weiter - trotz des Verbotes durch den Koran.
 
 
Aus religiösen Gründen beschließt Kalif Alhaken II. 966 die Entwurzelung der Rebstöcke in Jerez. Als den Bewohnern die bevorstehende Zerstörung ihrer Weinberge verkündet wird, argumentieren sie, dass ein Teil der Trauben auch zu Rosinen verarbeitet wird, von denen sich die Streiter des Heiligen Krieges ernährten. Sie erreichen, dass nur ein Drittel ihrer Rebstöcke vernichtet wird.

Ab 1100 u.Z.
Bereits im 12. Jahrhundert schickten die Winzer ihre Weine nach England und erhielten im Gegenzug englische Wolle. In dieser Zeit erhält der Wein seinen heutigen Namen, abgeleitet von dem arabischen Namen der Stadt: "Sherish". Ursprünglich hatte Heinrich I. den Bordelesen diesen Tauschhandel vorgeschlagen, den die Franzosen jedoch abgelehnt hatten.

1264 u.Z.
Die Eroberung durch König Alfons X. bringt Jerez unter christliche Herrschaft. Im Gegensatz zu den Arabern sind die Christen dem Wein sehr zugetan - sie geben ihn vor einer Schlacht sogar ihren Pferden zu trinken, die sich dann um so ungestümer gegen den Feind werfen. Alfons X. unterhält eigene Weinberge in Jerez, denen er seine persönliche Sorgfalt angedeihen lässt.


 
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